Aktuelles

    Großes Treffen der Gästeführenden in Apen

Der Nordwesten in Apen vereint - Gästeführende aus Oldenburger Land und Ostfriesland treffen sich

Die turnusmäßige Begegnung der Gästeführer:innen aus dem Oldenburger Land fand dieses Jahr in Apen statt, im äußersten Westen des Ammerlandes an der Grenze zur Fehnlandschaft. Anlass genug, nach vielen Jahren erstmals die Botschafter:innen für das benachbarte Ostfriesland wieder dazuzuholen. Über 80 Teilnehmer:innen kamen am 6. Mai im Vreschen-Bokeler „Dörpshus“ zusammen, um sich auszutauschen, zu fachsimpeln und ein umfangreiches Rahmenprogramm zu genießen. Eingeladen hatten die Oldenburgische Landschaft, Apen Touristik und die LEB Weser-Ems/Nord.

Für den Aper Verkehrsverein und die LEB übernahm Dr. Natalie Geerlings die Begrüßung der Gäste und führte durch das Programm. Grußworte sprachen Prof. Dr. Uwe Meiners (Präsident der Oldenburgischen Landschaft) und Apens Bürgermeister Matthias Huber, bevor Rico Mecklenburg (Präsident der Ostfriesischen Landschaft) sich mit passendem Vortrag „Ostfriesland und Oldenburg. Freundschaftliche Rivalen – einst und jetzt“ anschloss. Zum Abschluss des Vormittags referierte Kai Wienken (Geschäftsführer der Ammerländer Wasseracht) über die tragende Rolle Apens bei der Wasserwirtschaft der Region. Am Nachmittag dann zeigte die Gastgebergemeinde mit verschiedenen geführten Touren noch ganz andere Facetten auf: vom Torbogen der Nikolaikirche ausgehend entführten Karin Hasselder und Rita Cramer spielerisch ins späte Mittelalter des Ortes, Dr. Natalie Geerlings leitete ihre Gruppe über das historische Eisenhüttengelände und Enno Cramer schilderte innerhalb der Firmenbesichtigung von Unternehmen Deko de Vries lebhaft die Entstehungsgeschichte des Strandkorbes.

Auf dem unteren Foto (v.l.): Björn Meyer (MdL), Rita Cramer (Apen Touristik), Dr. Jörgen Welp (Oldenb. Landschaft), Dr. Natalie Geerlings (LEB), Matthias Huber (Bürgermeister Apen), Prof. Dr. Uwe Meiners (Oldenb. Landschaft), Rico Mecklenburg (Ostfr. Landschaft)
(Fotos: Arvid Behmann, Oldenburgische Landschaft)

    Die neuen Gästeführer:innen sind gefunden

Erfolgreicher Praxistag schließt Qualifizierungskurs ab

Glückwunsch an alle 14 Teilnehmer:innen, die dieses Jahr die Grundtechniken der Gästeführung erlernt haben. Mitte April ging es nach dem Praxistag in Greetsiel mit der zweiten Gruppe in Bad Zwischenahn in die Prüfung. Unsere Christine Krahl (l.) sowie Dozentin Katharina von Stralendorff (r.) sind auf dem Foto zu sehen mit einem Teil der neuen Gästeführer:innen nach deren Abschluss. Wir gratulieren (von links nach rechts): Christian Fasselt, Gisela Haake, Josef Bussmann, Ingrid Cremer, Ubbo Voss, Egbert Kolthoff, Kirstin Anders-Pöppelmeier. Nicht auf dem Bild: André Domin, Isabelle von Linden, Johann Willms, Gerd Uken, Jürgen Lichtsinn, Heike von Dyken-Petereit, Meike Kunze.
    Das Fortbildungsprogramm 2023/2024

Tourismus für den Norden

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe am Tourismus Interessierte,
liebe Gäste- und Nationalparkführer*innen,

es ist wieder an der Zeit, Ihnen unser neues Fortbildungsprogramm 2023/2024 vorzustellen. Wir freuen uns mit dem vorliegenden Heft einen neuen, vielfältigen „Bildungs-Blumenstrauß“ gebunden zu haben, der Ihnen Anregungen zum Austausch geben möchte. Er besteht aus den bewährten „Klassikern“ und einer Auswahl neuer Veranstaltungen, die Themen unserer Region vorstellen.

Mit dabei sind unsere Grundlagenqualifizierungen „Zertifizierte:r Natur- und Landschaftsführer:in“ und „Gästeführen mit Stern“. Die Ausbildung zum/zur „ZNL Wattenmeer“ wird erstmals als fünftägiger Bildungsurlaub angeboten, der um die bewährten Praxistage sowie digitale Vortragselemente ergänzt wird. Stichwort Bildungsurlaub: Bereits seit einigen Jahren bieten wir Bildungsreisen nach Irland sowie
nach Dänemark an, die auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben wir auch weitere Ziele in Polen und Italien im Programm, die ebenfalls durch das Erasmus+ Programm der EU gefördert und damit nahezu kostenlos für die Teilnehmer:innen sind. – Solche Projektförderungen machen schöne Angebote möglich, die wir gerne an Sie weitergeben. Dies trifft auch auf unsere Veranstaltung zu, die im Rahmen des Projekts „Prima Klima“ angeboten wird.

Noch ohne konkrete Termine hat es bereits unser „Tiny Observatorium“ in das Programm geschafft. Dabei handelt es sich um eine mobile Sternwarte, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2023 in Kooperation mit der Uni Oldenburg entstanden ist. Die Gelder wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Das „Tiny Obs“ wird ab diesem Sommer langfristig in der Region als mobiler Bildungs- und Veranstaltungsort an verschiedenen Standorten unterwegs sein. Unterstützt werden wir dabei außerdem vom Astronomienetzwerk Weser-Ems (ANWE). Ziel ist es fortlaufend über das Universum zu informieren und Veranstaltungen unterschiedlicher Art für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln.

Wie immer freuen wir uns über jede Rückmeldung zum Programm, insbesondere über Anmeldungen, aber auch Anregungen, Wünsche und Ideen sind herzlich willkommen.

Ihr Team der LEB Weser-Ems/Nord

    Bericht: Gästeführer:innen-Treffen in Ostfriesland

Im Herzen des Rheiderlandes

LEB-Treffen der Gästeführenden in Bunderhee

Im ostfriesischen Bunderhee trafen sich auf Einladung der AG Ammerland/Friesland der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) im April 2023 rund 50 Vertreter:innen aus den verschiedenen Destinationen vom Ammerland bis nach Vechta, um sich einen Tag lang auszutauschen und zu fachsimpeln. Die sonst jährliche Zusammenkunft aller Gästeführenden im Norden konnte nach einer erzwungenen Corona-Pause das erste Mal seit 2019 wieder stattfinden.

Im frisch restaurierten Tammenshof, einem denkmalgeschützten Gasthaus, sprachen Bürgermeister Uwe Sap (Gemeinde Bunde), Gastgeber Helmuth A. Brümmer und Dr. Natalie Geerlings (LEB) die Grußworte. Den Rahmen bildeten ein Vortrag von Dr. Paul Weßels (Ostfriesische Landschaft) zu „Heimatbewusstsein, Heimat- und Geschichtsforschung in Ostfriesland" sowie die Besichtigungen des Kulturdenkmals Steinhaus Bunderhee aus dem 14. Jahrhundert samt Gartenanlage und des Polderhof-Gestüts ganz in der Nähe.

 

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